Unterwegs auf dem Trimm-dich-Pfad

joggingTrimm-dich-Pfade waren in den siebziger Jahren der absolute Trend. Im Laufe der Zeit sind sie etwas in Vergessenheit geraten, wurden nicht mehr ausreichend gepflegt und verfielen der Natur. Jetzt scheinen sie wieder neu belebt zu werden und ziehen viele Freizeitsportler an.

Trainiert wird Ausdauer, Kraft und Kondition. Der Fitness-Parcours hat einen Anfangs- und einen Endpunkt. Circa alle 200 Meter kommt ein Trainingsgerät und ein Schild, auf dem die Übung benannt und beschrieben ist sowie die Anzahl der Wiederholungen vorgibt. Alles, was du brauchst, sind Turnschuhe und bequeme Sportkleidung.

Mit einer Freundin im Gepäck, die diesen Pfad bereits auswendig kennt, habe ich mich also in den Wald getraut. Vor uns lagen 2,2 km in Bewegung. Alles begann ganz harmlos mit dem ersten Schild „Walking“. Dann folgte weniger harmloses und mir völlig unsympathisches „Jogging“. Als nächstes kamen Dehnungsübungen, diese beinhaltete vier verschiedene Stretching-Übungen für Beine und Arme – wunderbar. Weiter mit „Jogging“ bis zur nächsten Übung. Ich fühlte mich, als hätte ich die Hälfte des Parcours schon absolviert, meine Ausdauer war auch schon mal besser, oder sind wir einfach nur zu schnell gestartet…?

Bauchtraining

Jetzt kommen die „Sit-ups“, fünf Wiederholungen für Einsteiger und 15 Wiederholungen für Fortgeschrittene. Ich entschied mich für zehn. Im Anschluss „Rumpfheben“. Und dann kamen die Treppen. Auf dem Schild steht „im schnellen Sprint“, sieht verdammt steil aus. TreppenstufenVor mir lagen viel zu viele Stufen, die wir hoch joggen sollten. Für meine Freundin kein Problem, für mich eine willkommene Einladung gemütlich hochzulaufen und die Natur zu genießen. Außerdem mussten für diesen Blogartikel die Stufen gezählt werden, also noch mal runter und noch mal hoch – 85! Nach so viel Anstrengung stand am nächsten Schild wieder „Dehnen“, ganz logisch. Allerdings war direkt unter diesem Schild ein Busch mit Brombeeren. Während ich also Brombeeren aß, dehnte sich meine Freundin. Gestärkt mit wertvollen Vitaminen aus dem heimischen Wald und gut gedehnt ging es weiter:
WanderhangelnKlimmzüge, Hüftkreise an Ringen, Hindernislauf, Trizeps-Dips, mein Lieblingsschild „Jogging“, Kniebeugen mit Baumstämmen, Sprint am Berg, Wanderhangeln…, und endlich meine Lieblingsübung: Balancieren. Jetzt noch mal bergab joggen, walken und ein Stretching – geschafft!! Nach 45 Minuten sind wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. Ich fühle mich etwas erschöpft und gleichzeitig super gut!

 

Mein Resümee: DBalanceübungie Fitness-Parcours bieten tatsächlich ein umfassendes Fitnessprogramm von Ausdauer- und Kraftübungen inklusive Stretching. Da es sich um einfache Übungen handelt, kann kaum etwas falsch gemacht werden. Es ist kostenlos und man bewegt sich an der frischen Luft.

Geeignet sind diese Pfade für Jung und Alt, Groß und Klein, egal ob alleine oder mit einem Freund, der Freundin, Vater und Sohn oder gleich die ganze Familie – für jeden ist etwas dabei. Du entscheidest wie schnell oder langsam du die Übungen ausführst, wie viele Wiederholungen du machst und welche Übung du auslässt. Es bringt jede Menge Spaß und es entsteht ein tolles Gemeinschaftsgefühl mit all den Freizeitsportlern, die man während des Trainings unterwegs trifft. Gute Stimmung und ein gutes Körpergefühl ist garantiert. Die Bewegung im Freien ist einfach wunderbar, egal ob man sich dabei sportlich betätigt oder doch nur einen Spaziergang an der frischen Luft macht.

Wenn auch ihr einem Trimm-dich-Pfad in eurer Nähe sucht, findet ihr hier noch einen Link mit Standorten in Deutschland: trimm-dich-pfad.com.
Unbedingt ausprobieren!!

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