Perspektivwechsel – wenn der Trainer zum Teilnehmer wird

Balance_02_Pilaterie_2014Nachdem ich nun 10 Tage Urlaub hatte und den in der Heimat verbracht habe, fühle ich mich TOPFIT und ERHOLT!

Neben Treffen mit Freunden und Familie, habe ich mich bewusst entschieden nicht nur auf der faulen Haut zu liegen, sondern aktiv etwas für mich zu tun.

Da ich u.a. als Pilates-Trainerin arbeite, möchte man meinen, ich mache genügend Sport im Alltag, warum dann auch noch in der Freizeit trainieren?
Als Trainerin mache ich nur selten 100% in meinen eigenen Pilateskursen mit. Das liegt daran, dass die Gruppen oft sehr groß sind und häufig auch neue Teilnehmer kommen, die mehr Aufmerksamkeit brauchen, um Fehler bei der Ausführung der Übungen zu vermeiden.

Ich liebe es zu unterrichten! Nur der Alltag hält mich oft davon ab, mein eigenes Trainingsprogramm für mich zu absolvieren. Also entschied ich, mir im Urlaub etwas freie Zeit für mein eigenes Training zu nehmen…
Allerdings, wäre da noch das Problem der Motivation. Nämlich im Urlaub die Matte rauszuholen und den inneren Schweinehund zu überwinden, mich selber zu trainieren.

Kurzum: Ich gönnte mir den Luxus selber Teilnehmer zu sein!

Schon die erste Stunde in einem mir bereits vertrauten Pilates-Studio, hat mir mal wieder gezeigt, wie sich so ein Training anfühlt:

  • JA, es ist anstrengend!
  • JA, es ist volle Konzentration gefordert!
  • JA, so eine Stunde kann verdammt lang sein!
  • JA, die Muskeln arbeiten!
  • JA, auch ich werde ab und zu vom Trainer korrigiert, weil die Konzentration auf Atmung oder Zentrierung mal kurz auf Umwegen war!

Doch die finale Belohnung, das Geschenk was ich nach dem Training mir selbst gemacht hatte, war einfach wunderbar:

  • Ein gutes Körpergefühl!
  • Innere Ausgeglichenheit und Zufriedenheit!
  • Ein entspanntes Ich!
  • Motivation für die nächste Trainingseinheit!

Ich freue mich natürlich auf meine kommenden Pilates-Stunden, in denen ich wieder Trainer sein darf! Und glaubt mir, liebe Teilnehmer und Sportler, ich kann gut nachvollziehen, wie ihr euch oft während des Trainings fühlt.

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